Rillenfuchs

Wer einmal schläft, den weckt man nicht.
Wer einmal schläft, den weckt man nicht.
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  • Die heldenhafte Geschichte von einem geretteten Katzenbaby und einer kaputten iPhone-Scheibe.

    Wie der Eine oder Andere vielleicht gestern mitbekommen hat, haben wir gestern ein Katzenbaby gekauft. Eigentlich wollten wir es gestern ja gar nicht mitnehmen, aber der Zustand der Wohnung, wo wir es uns anschauen wollten, war zu krass.

    Ein total abgeranztes Haus in der verrufensten Straße der Stadt. Das Klingelsystem ist kaputt, man gelang aber so ins Haus. Die Wohnungstür wurde wohl mehrmals aufgebrochen, die Spuren sprechen Bände. Wir klopfen. Hinter der Tür Gebell und Geschrei. Dann wird uns aufgemacht. Ein abartiger Gestank schlägt uns entgegen.

    Die Wohnung ist vollgestellt mit Krempel, alles verdreckt. Ein Ehepaar in den späten Vierzigern, total verlebt. Sie reichen uns die Hand. Obwohl der Ekel den Körper übermannt, erwidern wir die Geste. Sie bieten uns Sitzplätze an, wir bleiben stehen. In diesem Dreck leben Menschen und Tiere. Abgeschottet vom Rest der Welt. Uns stockt der Atem. Angeblich wird in der Wohnung gerade Parkett verlegt. Vor 20 Jahren wäre wohl die Aussage zeitlich richtig gewesen.

    Da wir nicht länger als nötig dort verweilen möchten, konzentrieren wir uns auf die Auswahl eines Babys. Wir können nicht alle mitnehmen, obwohl es nötig wäre. Wenigstens eins möchten wir retten. Schnell kristallisiert sich ein Favorit aus, ein Mädchen. Meine Frau will das Baby eigentlich morgen abholen, ich ergreife die Initiative. Keine Minute länger als nötig soll die Kleine dort bleiben müssen.

    Wir eilen nach Hause und holen die Transportbox. Ein paar Minuten später und 40 Euro weniger gehört sie uns. Beim Abholen fällt uns auf, dass einer der Hunde hinkt. Die Besitzerin erklärt lakonisch, dass er einen Autounfall hatte. Ich ahne, dass dieser Unfall schon sehr lange her sein muss und dass das Geld wohl auch nicht in die Heilung des Tieres investiert werden wird. 

    Zwei Geschwister der Kleinen sind noch in dieser Drecks-Hölle. Dazu die anderen Katzen, die sich nach Lust und Laune vermehren. Mir tun diese Tiere leid. Sie wurden in eine Situation gezwungen, die sie nicht ändern können. Eigentlich müsste man einen Amtstierarzt hinschicken.

    Andererseits haben diese Menschen wohl nichts Anderes als ihre Liebe zu den Tieren. Ich möchte nicht wissen, was bei einer Sicherstellung durch die Behörden passieren würde. Wahrscheinlich würden diese verpfuschten Leben noch mehr in die falsche Richtung abdriften. Wir wissen nicht, wie wir helfen können oder was richtig ist.

    Die ganze Geschichte hat mich so aufgeregt, dass ich gestern spontan mein iPhone auf den Bürgersteig habe fallen lassen. Es gibt Schlimmeres. Denn was ist schon eine gesplitterte Scheibe gegen ein gerettetes Seelchen?

    • Vor 7 Monaten
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  • Gestatten: Naira Nora!

    Gestatten: Naira Nora!

    • Vor 7 Monaten
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  • Wir basteln uns Lego-Minifigures.

    Wir basteln uns Lego-Minifigures.

    • Vor 9 Monaten
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  • Die Ausbeute vom Lego Store letzte Woche.

    Die Ausbeute vom Lego Store letzte Woche.

    • Vor 9 Monaten
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  • Ein GIF am Abend ist erquickend und labend.

    Quelle: alexfisherson
    • Vor 12 Monaten
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  • I like trains.

    Mein Geburtstag wäre ja eigentlich erst eine Woche später, aus terminlichen Gründen bekomme ich mein Geschenk aber bereits am Sonntag. Mit einem historischen S-Bahn-Zug von 1958 fahren wir 230 km durch die Freie und Hansestadt Hamburg und die Region. Die ganze Aktion dauert neun Stunden (inklusive Fotografier- und Pinkel-Pausen) und spätestens danach sollte ich Hamburg um Einiges besser kennen. Mit diesem Geschenk haben Frau und Kind so ziemlich alles getoppt und ich hatte mit Tränen der Freude zu kämpfen. Das riecht also nach einem epischen Tag, der dann hier auch würdig dokumentiert wird.

    Wer noch auf den Geschmack gekommen ist: Karten sind noch erhältlich (Erwachsene (ab 15): 15 Euro, Kinder bis 14: 5 Euro), zur Not auch im Zug.

    • Vor 1 Jahr
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  • Für die Freiheit, Alder!

    Aus der Reihe: “Posts für den Bildungsauftrag”.

    Tammo:

    Es war sehr kuschelig. War vielleicht auch anders geplant als ich es mir vorgestellt hatte. Aber das hätte ich spätestens wissen müssen, als (ziemlich zu Beginn der Veranstaltung) der Streisand-Effekt erklärt wurde. Leider gab es keinen Kirschkuchen. Wahrscheinlich lag das zum großen Teil auch daran, dass die Veranstaltung nach zwei Stunden schon wieder vorbei und vorher kostenlos war. Da war ein Catering fürs Publikum wohl nicht dein. Obwohl man sich mit Kirschkuchen sehr leicht Freunde machen kann.

    Am Montag war ich mit @_autark_ und @_panique_ bei einer Podiumsdiskussion zum Thema “Privatsphäre im Internet”. Trotz namhafter Referenten war die Sache aber nicht so ergiebig, wie wir uns das vorstellten. Was will man aber auch von einer FDP-nahen Stiftung erwarten?

    • Vor 1 Jahr
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  • Breakout

    In den letzten Jahren habe ich ein Leben geführt, dass durch Andere bestimmt war. Sie haben meinen Weg geplant. Ich tat Dinge, die ich nie zuvor tun wollte und nicht mehr tun will. Wie eine Kugel im Labyrinth wurde ich durch das Spielfeld bugsiert und fiel dann doch ins falsche Loch. Diese Erkenntnis tut weh. Ich weiß, dass diese Leute eigentlich nur das Beste für mich wollten, aber sie haben meine Meinung nicht hinterfragt. Mir Entscheidungen abgenommen, die ich hätte treffen sollen. Ich war ein Getriebener. Man kann nicht ein Leben leben, dass man nicht mit hundertprozentiger Konsequenz führt. Ich habe es bis zum letzten Jahr getan. Dann kam der große Knall.

    Ich will endlich leben, freie Entscheidungen treffen. Endlich die Dinge tun, die ich für richtig erachte. Das Gefühl haben, dass das mein Film ist und ich die Regie führe. Nicht alles mitmachen, was Andere befürworten. Ich möchte einfach wieder unter Menschen gehen können, ohne Beklommenheitsgefühl. Kleine Momente des Glücks ohne schlechtes Gewissen oder Schuldgefühl genießen können. Sich einfach ins hohe Gras legen und der Natur bei der Arbeit zuhören.

    Seit einigen Wochen beginnt gerade mein neues Leben und es fühlt sich ziemlich gut an. Nach einer so langen Phase des Stillstands ist das etwas anstrengend, aber schön. Wichtig ist, dass das Kapitel davor nicht unnütz ist. Es war ein wichtiges Lehrstück und mahnendes Beispiel, es nicht wieder so weit kommen zu lassen. Man muss aber damit abschließen können. Denn die Signale stehen auf grün und das Leben wartet darauf, dass ich einsteige und Gas gebe.

    • Vor 1 Jahr
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  • Nur ein fliegender Zirkus ist ein guter Zirkus.

    Den gestrigen Tag verbrachte ich damit, mir mal wieder die ersten Folgen von Monty Python’s Flying Circus (Achtung, böser Amazon-Link!) in die Synapsen zu brennen. Solltet ihr auch alle tun. Denn es gibt einfach nichts Vergleichbares. Wer sich über die Hintergründe von MP informieren möchte, sollte bei Arte noch für kurze Zeit die sechsteilige Dokumentation konsumieren.

    Mario Barth can kiss my arse!

    • Vor 1 Jahr
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  • Das Kind machte mir ein Ostergeschenk. Beim Blick auf den Umschlag hatte ich eine Träne im Auge. <3

    Das Kind machte mir ein Ostergeschenk. Beim Blick auf den Umschlag hatte ich eine Träne im Auge. <3

    • Vor 1 Jahr
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© 2012–2013 Rillenfuchs
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